Wachstum: sexy für den CEO, schwierig für den CIO

Wachstum hat nicht für jeden dieselbe Bedeutung: Für den CEO heißt Wachstum mehr Kapital, mehr Marktanteil und mehr Anerkennung. Für den CIO dagegen mehr Menschen, mehr Prozesse, mehr Druck.

Sehr häufig  schrumpfen die IT-Ausgaben in Verhältnis zum Unternehmenswachstum. Betrachtet man dieses Phänomen im Kontext, ergibt es durchaus Sinn: Wenn eine Firma rasend schnell wächst, muss der CEO diese Aufwärtsentwicklung ganz einfach ausnutzen. Oft bedeutet dies beträchtliche Investitionen in den Bereichen Verkauf, Vertrieb und Produkt- oder Serviceentwicklung.

Doch während dieser intensiven Wachstumsphasen muss der CIO eine atemberaubende Anzahl neuer Herausforderungen meistern. Und das mit Ressourcen, die im Vergleich zum benötigten Output eher blass aussehen. Harte Zeiten. Aber wenn es ihm gelingt, profitieren alle Mitarbeiter von seiner Leistung.

Mehr Menschen

Die Anzahl an Personen, die vom CIO versorgt werden müssen, wächst schneller als seine Kapazität. Er soll dafür sorgen, dass das Licht brennt, hat aber nicht einmal genügend Zeit, um auf die Schalter zu drücken.

Ein Beispiel: Arbeiten plötzlich doppelt so viele Mitarbeiter im Büro, reicht es nicht, einfach doppelt so viele Drucker aufzustellen, um die Dokumentenprobleme in den Griff zu bekommen. Mehr Geräte bedeuten nämlich oft auch mehr Komplexität.

Prozesse eines Kleinunternehmens, Bedürfnisse eines Wachstumsunternehmens

Wenn eine Firma wächst, heißt das nicht, dass ihre Ineffizienzen plötzlich verschwinden; sie wachsen mit. Und was sich bei einer kleinen Firma als leichte Beschwerden bemerkbar gemacht hat, wird mit zunehmendem Wachstum zu stechenden Schmerzen.

Ihr Rechnungsworkflow besteht aus zu vielen Schritten? Das ist schon ein Problem, wenn Sie 30 Kunden haben – bei 300 führt es aber womöglich zum Desaster.

Ein beunruhigender Mangel an Dokumentation

Sind Workflow und Prozessdesign in einem Kleinunternehmen nicht dokumentiert, ist es schwierig, die vorhandenen Prozesse zu überwachen, durchzusetzen und zu verbessern. Die mögliche Folge: Workflows, die nach dem Zufallsprinzip funktionieren – für einen kleinen IT-Betrieb ein absolutes No-Go.

Überdenken Sie den Informationsfluss in Ihrem Unternehmen. Wenn es keinen etablierten Prozess gibt, um Informationen zu managen, speichern und zu teilen, wissen Sie vielleicht gar nicht, wie es zu Ineffizienzen kommen kann. 

Unserer Erfahrung nach liegt der Schlüssel zu funktionierendem Wachstum darin, einen funktionierenden Prozessablauf sicherzustellen. Ben Horowitz, ehemaliger CEO von Opsware, bringt es auf den Punkt: 

„Prozesse dienen der Kommunikation. Wenn in Ihrem Unternehmen fünf Personen arbeiten, brauchen Sie keine Prozesse, denn Sie können miteinander sprechen. Bei 4.000 Mitarbeitern wird die Kommunikation schon schwieriger. Dafür benötigen Sie etwas Robusteres: Einen Kommunikationsbus, oder, wie wir es nennen, einen Prozess.”

Weitere Informationen finden Sie in Bens Post: Taking the Mystery out of Scaling a Company.

Um zu erfahren, wie Dokumentenmanagement zu erfolgreichem Wachstum verhilft, lesen Sie unsere SlideShare „Vier intelligente Wege zu gut funktionierendem Wachstum”  und besuchen Sie uns auf xerox.com/smb.