Produktion ohne Pausen: Wege zur Verwirklichung des Traums

Es ist entweder ein Wunschtraum oder der Heilige Gral des Druckens.

Ob unmöglich oder zu schön, um wahr zu sein – Produktion ohne Ausfallzeit ist der Traum jeder Druckerei – auch wenn die Realität oft ganz anders aussieht. Keine Druckerei sieht es gerne, wenn die Maschinen in den Produktionshallen stillstehen. Schon gar nicht heutzutage.

Das Problem ist, dass der Kostendruck die Margen um die letzten Cents und Euros kürzt und Ihre Drucktechnologie mehr leisten muss, um sich bezahlt zu machen. Der Preis für eine Stunde Stillstand ist höher denn je. 

Wie aber erreichen Sie maximale Produktivität? Hier einige Tipps für all jene, die von einer Produktion ohne Ausfallzeiten träumen.

Mit der richtigen Technologie die richtigen Aufträge ausführen

Bei der Maximierung der Produktionszeiten dreht sich alles darum, durch Automatisierung Reibungsverluste im Workflow zu minimieren. Eine Produktionssteigerung hat aber auch ihre Tücken. Bill Gates hat die möglichen Auswirkungen der Automatisierung treffend auf den Punkt gebracht:  

„Die erste Regel für alle Geschäftstechnologien ist, dass die Automatisierung eines effizienten Prozesses dessen Effizienz weiter steigert. Die zweite ist, dass die Automatisierung eines ineffizienten Prozesses dessen Ineffizienz noch vergrößert.“

Was bedeutet das für Sie? Sie müssen Ihre vorhandenen Geräte evaluieren und ihre Stärken nutzen. Weiten Sie Ihre effizientesten, lukrativsten Aktivitäten aus und versuchen Sie, sich vom Rest zu verabschieden. Wenn Sie in Ihrer Infrastruktur Lücken entdecken, die Sie bremsen, investieren Sie in eine Technologie, die hier Abhilfe schaffen kann – solange die Rendite die Investitionen rechtfertigt. Innovation hat keinen Sinn, wenn daraus schwerfällige Prozesse und langsame Workflows entstehen.

Immer im Flow bleiben

Wenn der Druckprozess nicht reibungslos abläuft, geht vieles schief. Und während Sie sich Ihrer Kapazitätsgrenze nähern, werden die Stolperfallen, die direkt unter der Oberfläche liegen, größer und größer. Um Hindernisse im Workflow zu vermeiden müssen Sie zwei Dinge meistern: Automatisierung und Vereinfachung.

Nutzen Sie Web-to-Print-Portale, damit Ihre Kunden problemlos und jederzeit Druckaufträge mit den gewünschten Spezifikationen bestellen können. Reduzieren Sie die manuellen Eingriffe bei den Prepress-Prozessen so weit wie möglich und automatisieren Sie die Entscheidungsfindung mithilfe von intelligenten Workflows und bedingungsabhängiger Logik. Betrachten Sie den Gesamtprozess, nicht eine Reihe von Segmenten: Reibungslos funktionierende Silos sind noch immer Silos. Beim Zusammenschustern von Prozessen bleiben an den Nahtstellen Lücken zurück.

Da Verlässlichkeit das A und O ist, sollten Sie Redundanz in Ihre Prozesse integrieren, damit wichtige Arbeiten bei Bedarf an ein Backup-System ausgelagert werden können. Dies klingt nach einer Zwickmühle: Einerseits sollen Sie Ihre Kapazität ausschöpfen, andererseits freie Kapazitäten sicherstellen – doch niemand hat behauptet, Träume würden einem einfach so zufliegen.

Halten Sie die Augen offen

Sie können Lücken in Ihren Workflows nur dann schließen, wenn Sie sie kennen. Transparenz ist alles. Stellen Sie also sicher, dass alle relevanten Mitarbeiter stets auf dem aktuellen Stand sind und Zugriff auf Berichtsübersichten sowie andere maßgebliche Kennzahlen haben. Richten Sie automatische Benachrichtigungen ein, die umgehend die richtigen Stellen informieren, wenn etwas schiefgeht – und nicht erst, wenn bereits ein Engpass entstanden ist. 

Auch Kunden müssen über Ihre Bestellungen Bescheid wissen. Halten Sie sie also im Rahmen Ihres  web-to-print-Angebots mit E-Mail-Benachrichtigungen auf dem Laufenden. Dies führt zu mehr Kundenzufriedenheit und Ihre Mitarbeiter sind nicht durch ständige Kundenanfragen ans Telefon gebunden.


Konzentrieren Sie sich nicht nur darauf, Ihr Auftragsbuch zu füllen

Bevor Sie versuchen, Ihren Betrieb auf Hochtouren zu bringen, nehmen Sie sich die Zeit, um herauszufinden, was effizient ist und was nicht. Finden Sie Ihren Sweet Spot. Das kann eine bestimmte Auftragsart sein, beispielsweise benutzerdefinierte variable Formate oder Großformat oder ein Kundentyp wie beispielsweise kleine Unternehmen in spezifischen Branchen.

Wenn Sie sich auf dem  Weg vom Druckanbieter zum Marketing-Dienstleister befinden dann suchen Sie nach Gelegenheiten, um Aufträge mit Zusatznutzen und medienübergreifenden Diensten zu verarbeiten. Dadurch festigen Sie langfristig Ihren Status als strategischer Partner.

Ob Heiliger Gral oder Wunschtraum, Produktion ohne Ausfallzeit ist ein ehrgeiziges Ziel, das eine optimale Nutzung Ihrer Drucksysteme voraussetzt. 

Könnten Sie Ihre Ausfallzeiten durch Workflow-Automatisierung reduzieren? Mehr dazu erfahren Sie hier.