Vier Zeichen dafür, dass Sie Ihre Drucktechnologie modernisieren sollten

Eigentümer einer gut gehenden Druckerei sind oft so sehr auf ihre Arbeit konzentriert, dass sie das große Ganze aus den Augen verlieren und keine Zeit haben, sich mit einigen wichtigen Fragen zu befassen.

Wie hat der Markt sich verändert? Halten Sie mit oder fallen Sie zurück? Wie schneiden Sie gegenüber Ihren Wettbewerbern ab? Ergibt Ihr Geschäftsmodell noch einen Sinn? Wo werden Sie in einem Jahr sein – oder in fünf?

Oftmals liegen die Antworten auf diese und andere Fragen in der verwendeten Technologie. Schließlich sind Sie nur so produktiv, effizient und wettbewerbsfähig, wie Ihre Drucksysteme.

Und wenn Sie in den letzten Jahren nicht modernisiert haben, verbauen Sie sich dadurch möglicherweise die Chance auf neue Geschäftsgelegenheiten oder zusätzliche Möglichkeiten bei bestehenden Kunden.

Sehen wir uns nun doch mal vier Anzeichen dafür an, dass Sie Ihre Drucktechnologie aktualisieren sollten.

1. Sie verkaufen über den Preis

In den letzten Jahren gerieten die Preise im Druckmarkt immer mehr in eine Abwärtsspirale. Durch die Entstehung von Onlinedruckereien mit niedrigeren Kosten, einer größeren Kundenbasis und schnelleren Lieferzeiten sind viele Druckereien gezwungen, sich am Markt über den Preis zu behaupten.

Dies gilt vor allem für arbeitsintensive, geringwertige Arbeiten – Aufträge, die auch über das Internet abgewickelt werden könnten. Onlinedruckereien haben oftmals ein Geschäftsmodell, das auf hohem Volumen und einer niedrigen Gewinnspanne basiert. Das bedeutet, dass sie bei dieser Art von Aufträgen gewöhnlich Ihren Preis unterbieten können.

Aber da ist nicht nur die Onlinekonkurrenz. Ihre Wettbewerber behaupten sich möglicherweise ebenfalls über den Preis, um ihre Marktanteile zu halten, und zwingen Sie damit zu derselben Strategie. Das ist ein Preiskampf, der selten positiv endet.

Stattdessen müssen Sie sich von der Konkurrenz abheben und Dienstleistungen anbieten, die Ihren Kunden Mehrwert bieten und weder bei Online- noch bei Offlinewettbewerbern verfügbar sind. Wenn Sie Premiumdruckaufträge abliefern, zahlt man Ihnen dafür auch Premiumpreise.

Sie könnten sich von einer einfachen Druckerei zu einem geschätzten Marketingpartner entwickeln. In diesem Fall ist Ihre Technologie das einzige, was Sie zurückhält.

2. Ausschuss frisst Ihre Gewinnmargen auf

Selbst in einer perfekten Welt läuft bei Aufträgen manchmal etwas schief. Entscheidend ist jedoch, wie oft so etwas geschieht und wie stark es Ihren Gewinn beeinträchtigt. Wenn Sie das Ausmaß des Problems abschätzen möchten, sehen Sie sich ganz einfach Ihre Mülltonne an.

Wenn Sie ältere Technologie verwenden, halten Sie Ausschuss möglicherweise für ganz normal.

Schließlich sind Schwierigkeiten mit der Ausrichtung, Schieflauf und Vergrößerung lediglich Teil des Prozesses, argumentieren Sie möglicherweise. Dasselbe gilt für Probleme bei der Farbdichte, die gelegentlich dazu führen, dass Sie einen kompletten Druckauftrag wegwerfen müssen. Papierstaus treten häufig auf, wenn Sie auf unterschiedliche Papiersorten drucken oder wenn die Luftfeuchtigkeit steigt und das Papier sich ausdehnt. Oftmals sind Bögen nicht gerade geschnitten und Makel sind gang und gäbe.

All dies summiert sich schnell und kann Ihre Gewinnspanne merklich beeinträchtigen. Doch es geht nicht nur um die Materialkosten, sondern auch um Produktivitätsverluste, Opportunitätskosten entgangener Aufträge und Rufschädigung durch lange Lieferzeiten und verpasste Termine.

Neuere Drucksysteme automatisieren und vereinfachten die Prozesse, die einen Großteil dieses Ausschusses verursachen. Eine automatische Ausrichtung von Vorder- und Rückseite, Papiersortenprofile, die die Papiertemperatur steuern, sowie die automatische Beseitigung von Papierstaus sind nur einige der Vorteile, die Ausschuss verringern und Produktivitätseinbußen entgegenwirken.

3. Sie lehnen Aufträge ab, die Sie erledigen könnten

Letztendlich hängen Profitabilität und Erfolg von einer Sache ab: wie schnell Sie Ihre Aufträge abwickeln können. Und Ihr Durchsatz wird von den Einschränkungen Ihrer Technologie bestimmt.

Aufträge abzulehnen, die Sie erledigen könnten – wenn der Tag nur mehr Stunden hätte – kommt Ihnen vermutlich bekannt vor. Aber welche Wahl haben Sie?

Druckaufträge einzurichten braucht Zeit – vor allem bei komplizierten Jobs. Selbst bei Nachdrucken dauert das Einrichten manchmal ebenso lange wie beim ursprünglichen Auftrag, denn alle Parameter müssen erneut eingegeben werden.

Schwereres Papier kann Ihr Drucksystem nur bei geringerer Geschwindigkeit bewältigen, was sich wiederum negativ auf Ihre Produktivität auswirkt. All dies bedeutet, dass Sie die Aufträge nicht schnell genug abwickeln können, um das höhere Volumen abzufangen und trotzdem die Liefertermine einzuhalten.

Aber mit neuer Drucktechnologie wäre all dies machbar. Dank schnellerer Auftragseinrichtung und gespeicherten Workflows sind Nachdrucke jetzt leichter denn je. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Seiten pro Minute für Papier mit einer Dicke von bis zu 350 g/m² wickeln Sie Ihre Aufträge zügig ab.

4. Sie lehnen Aufträge ab, die Sie nicht erledigen könnten

Sie sind wahrscheinlich nicht der Einzige, der darüber nachdenkt, einen Mehrwert zu bieten. Und Mehrwert steht vermutlich auch bei Ihren Kunden an erster Stelle. Deren Erwartungen sind angesichts einer Onlinewelt mit endlosen Möglichkeiten gestiegen. Vermutlich fragen Ihre Kunden Sie immer häufiger nach Dingen, die Sie nicht liefern können.

Höhere Erwartungen bedeuten mehr Komplexität, also werden sie vermutlich nach neuen Substraten wie Kunststoff/Polyester, Textilien (wie Leinen oder Vliesstoffe), Folien oder Promo-Magneten fragen.

Oder vielleicht wünschen sich die Kunden komplexe Jobs mit vielen Elementen (Falzelemente, Grafiken, Trendelemente mit Registerkarten, unterschiedliche Papiersorten, fortschrittliche Finishs), die Ihr Drucksystem nicht automatisch produzieren kann.

Deshalb stehen Sie vor einer schwierigen Entscheidung: die Aufträge ablehnen oder sie annehmen und zusehen, wie aufgrund manueller Prozesse Ihre Arbeitskosten in die Höhe schießen und die Produktivität in den Keller geht.

Ältere Drucksysteme können diese lukrativen, hochwertigen Druckaufträge einfach nicht unkompliziert und effizient abwickeln. Das ist frustrierend für Sie, denn Sie wissen, dass in diesen Aufträgen mehr Geld und eine höhere Arbeitsplatzzufriedenheit steckt.

 

Es ist Zeit für eine Modernisierung

Wie Sie sehen, spricht vieles für eine Modernisierung. Wenn Sie Ihre Drucksysteme noch nicht erneuert haben, waren Sie vielleicht einfach zu beschäftigt. Oder Sie scheuen die Kosten.

In diesem Fall lassen Sie sich Chancen entgehen. Die Technologie hat mehr Fortschritte gemacht, als den meisten Druckereien klar ist, doch die Kosten fallen oft viel geringer aus, als Sie glauben. Ehemalige High-End-Funktionen sind jetzt bereits bei Drucksystem der Einstiegsklasse verfügbar.

Höhere Produktivität und ein gesteigerter Durchsatz bedeuten außerdem, dass Sie schneller den ROI erreichen, als bei älteren Systemen. Sie könnten sogar eine zweite Schicht einplanen, damit Ihre neue Technologie sich noch schneller bezahlt macht.

All dies sind überzeugende Argumente für eine Modernisierung. Vielleicht sollten Sie sich jetzt die Zeit nehmen, noch einmal darüber nachzudenken.